| Kriterium | OMV (Testsieger) | Smatrics EnBW (Größtes Ladenetz) | Shell Recharge (Beste Ladeleistung ⌀) | Mer Austria | Ionity | Moon Power | EVN (Preis-Champion) | Da Emobil (Höchste Stabilität) | Electra |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Siegel | Siegel (https://www.dietester.de/de/preise-lizenzen) | Siegel (https://www.dietester.de/de/preise-lizenzen) | Siegel (https://www.dietester.de/de/preise-lizenzen) | Siegel (https://www.dietester.de/de/preise-lizenzen) | Siegel (https://www.dietester.de/de/preise-lizenzen) | Siegel (https://www.dietester.de/de/preise-lizenzen) | Siegel (https://www.dietester.de/de/preise-lizenzen) | Siegel (https://www.dietester.de/de/preise-lizenzen) | Siegel (https://www.dietester.de/de/preise-lizenzen) |
| Zum Anbieter | https://www.omv.at/de | https://smatrics-enbw.com/de | https://www.shell.at/laden/schnelles-laden-mit-shell-recharge.html | https://at.mer.eco/ | https://www.ionity.eu/at | https://www.moon-power.at/ | https://www.evn.at/ | https://www.da-emobil.com/ | https://www.go-electra.com/de/ |
| Technische Daten – Durchschnittliche Nennleistung in kW | 304 kW | 324 kW | 253 kW | 236 kW | 347 kW | 199 kW | 216 kW | 212 kW | 312 kW |
| Technische Daten – Bewertung Nennleistung | 88,0% | 93,0% | 73,0% | 68,0% | 100% | 57,0% | 62,0% | 61,0% | 90,0% |
| Technische Daten – Anzahl der Ladepunkte | 525 | 714 | 334 | 487 | 212 | 157 | 371 | 404 | 164 |
| Technische Daten – Bewertung Anzahl der Ladepunkte | 100% | 100% | 80,0% | 90,0% | 70,0% | 60,0% | 90,0% | 90,0% | 60,0% |
| Technische Daten – Anzahl der Bundesländer | 9 | 8 | 8 | 9 | 8 | 9 | 7 | 9 | 8 |
| Technische Daten – Bewertung Anzahl der Bundesländer | 100% | 89,0% | 89,0% | 100% | 89,0% | 100% | 78,0% | 100% | 89,0% |
| Technische Daten – maximale Ladeleistung (kW) | 301 kW | 294 kW | 295 kW | 274 kW | 299 kW | 302 kW | 206 kW | 160 kW | 201 kW |
| Technische Daten – Durchschnittliche Leistung | 242 kW | 250 kW | 268 kW | 236 kW | 261 kW | 264 kW | 181 kW | 158 kW | 159 kW |
| Technische Daten – Bewertung Durchschnittliche Leistung | 90,0% | 93,0% | 100% | 88,0% | 97,0% | 99,0% | 67,0% | 59,0% | 60,0% |
| Technische Daten – Ladestabilität in % | 80,0% | 85,0% | 91,0% | 86,0% | 87,0% | 88,0% | 88,0% | 99,0% | 79,0% |
| Preis – Ad-hoc-Preis (kWh) | 0,69 € | 0,75 € | 0,79 € | 0,80 € | 0,70 € | 0,68 € | 0,66 € | 0,70 € | 0,69 € |
| Preis – Bewertung Preis | 95,0% | 88,0% | 83,0% | 83,0% | 95,0% | 97,0% | 100% | 94,0% | 95,0% |
| Preis – Bewertung Bezahlmöglichkeit | 100% | 75,0% | 80,0% | 100% | 60,0% | 80,0% | 75,0% | 65,0% | 90,0% |
| Preis – Bewertung Lage und Komfort | 80,0% | 90,0% | 85,0% | 80,0% | 80,0% | 65,0% | 80,0% | 80,0% | 65,0% |
| Gesamtnote | 92,8% | 90,1% | 87,0% | 86,9% | 86,3% | 84,7% | 82,3% | 79,1% | 76,1% |
HPC-Ladestationen -9 Anbieter im Praxistest 2026 | Österreich
Von electricar exklusiv und unabhängig ermittelt: So schneiden die Anbieter für möglichst schnelles und komfortables Stromziehen in Österreich ab.
Testsieger im HPC-Praxistest 2026 ist OMV mit der Gesamtnote „Hervorragend“ (92,8 %). Überzeugt haben vor allem die einfachen Bezahlmöglichkeiten (100 %) und der günstige Ad-hoc-Preis von 0,69 €/kWh (95 %). Auf den Plätzen folgen Smatrics EnBW (Hervorragend, 90,1 %; größtes Ladenetz mit 714 Ladepunkten) und Shell Recharge (Sehr gut, 87,0 %; höchste gemessene Durchschnittsleistung mit 268 kW). Schwächster Anbieter im Test: Electra (Gut, 76,1 %).
Test aktualisiert am: 25.6.2026
HPC-Lader im Praxistest
Mehrere tausend Kilometer in 14 Tagen, neun Bundesländer – Dutzende von Ladesäulen. Der große Praxistest, den die Redaktion von electricar an ausgewählten Schnellladepunkten in Österreich durchführt, ist ambitioniert, umfangreich und herausfordernd. Geprüft und begutachtet werden vergleichsweise neue HPC-Ladepunkte von mehr als 150 Kilowatt Leistung der neun größten Anbieter des Landes. Das Motto lautet: einfach hinfahren, möglichst schnell und komfortabel Strom ziehen – und weiter geht‘s.
Um den zeitlichen Aufwand rund um den Ladevorgang auf ein Minimum zu reduzieren, soll ausschließlich mit Debit- oder Kreditkarte bezahlt werden. Dieser Service, zumindest für neue Ladestationen verpflichtend, hakt jedoch auch im Jahr 2026 noch an der einen oder anderen Stelle. Und: Das Bezahlen zum Ad-hoc-Tarif per Karte ist preisintensiver als die günstigen Spezialkonditionen, die beispielsweise die Ladestromanbieter im Internet oder über ihre Applikationen offerieren.
Der Praxistest belegt, wie groß die Unterschiede in diesem dynamisch wachsenden Segment sind. Obwohl bevorzugt Ladepunkte ausgesucht werden, die erst in diesem oder im vergangenen Jahr ans Netz gegangen sind, offenbaren diese mitunter große Diskrepanzen, bezogen auf Leistung, Lage, Komfort und Service. Auch die mutmaßlich stärkste Ladestation des Landes, der erst im April eröffnete Hub von Electra in Völkermarkt, wird angesteuert. Doch zum Zeitpunkt der Testfahrt sind die Säulen mit Bauzäunen abgesperrt – das Dach wird installiert.
Große Bandbreite
Alle getesteten HPC-Lader liefern zumindest klare Informationen zum Ladestand der Batterie sowie zur Ladezeit und der geladenen Strommenge. Der Gesamtpreis der Ladung ist jedoch keineswegs an jeder Säule klar zu erkennen. Und der Zahlungsbeleg? Offizielle Quittungen können teils mit dem Smartphone vom Bildschirm der Säulen abfotografiert, ausgedruckt oder per E-Mail angefordert werden. Auch die Standorte und die Infrastruktur rund um die Stromstellen unterscheiden sich gravierend.
Top 5 HPC-Ladenetze in Österreich 2026 im Überblick
1. Platz 1 – OMV – Hervorragend, 92,8 %
Testsieger; bestes Gesamtpaket aus Preis, Bezahlkomfort und Netzabdeckung in 9 Bundesländern.
2. Platz 2 – Smatrics EnBW – Hervorragend, 90,1 %
Größtes Ladenetz mit 714 Ladepunkten.
3. Platz 3 – Shell Recharge – Sehr gut, 87,0 %
Höchste gemessene Durchschnittsleistung (268 kW).
4. Platz 4 – Mer Austria – Sehr gut, 86,9 %
Volle Bezahlmöglichkeiten (100 %) und breite Verfügbarkeit (9 Bundesländer).
5. Platz 5 – IONITY – Sehr gut, 86,3 %
Höchste durchschnittliche Nennleistung (347 kW).
Neue Technik im Einsatz
Alle für diesen Vergleich relevanten Schnellladungen werden an dem Premiummodell Volvo EX90 in der Variante Fully Electric Single Motor Plus durchgeführt. electricar-Chefredakteur Armin Grasmuck fährt die aktualisierte Version, die über ein höchst modernes 800-Volt-Bordnetz verfügt. Das batteriegetriebene Fahrzeug der Oberklasse verspricht außergewöhnliche Ladeleistungen. Im Praxistest erreicht der EX90 Spitzenwerte von 327 Kilowatt und durchschnittliche Leistungen von bis zu 295 Kilowatt.
Shell Recharge
Der Energiekonzern betreibt aktuell mehr als 230 Schnellladepunkte in Österreich mit Ladeleistungen von bis zu 360 Kilowatt – entlang großer Routen und an Supermärkten. Von electricar getestet wurden u. a. die Shell-Recharge-Ladestationen in Völkermarkt (Kärnten, Foto links), Ansfelden (Oberösterreich, unten) und Nestelbach (Steiermark).
OMV Downstream
Der Energiekonzern ist aktuell österreichweit an rund 200 Standorten mit insgesamt etwa 800 Schnellladepunkten zu finden – zumeist an den Hauptrouten und eigenen Tankstellen.
Tendenz steigend. Von electricar getestet wurden u. a. die OMV-Ladestationen in Kapfenberg (Steiermark, Foto), Wiener Neudorf und Deutsch-Wagram (beide Niederösterreich).
Smatrics EnBW
Das Joint Venture betreibt das größte flächendeckende Schnellladenetz des Landes – rund 700 HPC-Punkte an über 100 Standorten. Von electricar getestet wurden u. a. die Smatrics-EnBW-Ladestationen in Suben (OÖ, Foto rechts), Sebersdorf (Steiermark, unten) und Meggenhofen (OÖ).
Mer Austria
Der norwegische Schnellladeanbieter hat im Mai seinen 100. Standort in Österreich eröffnet. Er ist oft auf Parkplätzen von Schnellrestaurants zu finden, setzt auch auf das neue HYC1000-System des Ladesäulenbauers Alpitronic, das Leistungen von bis zu einem Megawatt bietet. Von electricar getestet wurden u. a. die Mer-Ladestationen in Graz (Foto oben), Lieboch (beide Steiermark) und Sankt Pölten (NÖ, unten).
Ionity
Der Ladestromanbieter hat ein Netz von europaweit mehr als 700 Stationen mit gut 6000 High-Power-Charging-Punkten. Von electricar getestet wurden u. a. Ionity-Stationen in Flachau (Salzburg, Foto), Amstetten und Sankt Pölten (beide NÖ).
Moon Power
Die Volkswagen- und Porsche-Tochter betreibt in Österreich rund 530 Schnellladepunkte. Von electricar getestet wurden
u. a. die Moon-Stationen in Braunau (Oberösterreich, Foto),
Bad Aussee (Steiermark) und Leonding (Oberösterreich).
EVN
Der Energieversorger treibt den Ausbau seines Netzes massiv voran – 350 neue Schnellladepunkte allein 2025. Von electricar getestet wurden u. a. die EVN-Stationen in Amstetten (Foto), Böheimkirchen (beide NÖ) und Mariazell (Steiermark).
Da Emobil
Mit mehr als 450 Ladepunkten im eigenen Netz gehört das Innsbrucker Unternehmen zu den größten Anbietern in Österreich – mit HPC-Säulen auch an den Skiliften. Von electricar getestet wurden u. a. die Da-Emobil-Stationen in Fügen (Foto), Kufstein (beide Tirol) und Guntramsdorf (Niederösterreich).
Electra
Der französische Anbieter mit Hauptsitz in Paris ist dabei, sich in Österreich zu etablieren. Aktueller Stand: 26 Standorte mit knapp 200 Schnellladepunkten. Von electricar getestet wurden u. a. die Electra-Ladestationen in Reutte (Tirol, Foto), Villach (Kärnten) und Roßleithen (Oberösterreich).
So wurde getestet
Welche Anbieter im Bereich der Hochleistungsladenetze – im Fachjargon: High Power Charging, kurz HPC – bieten die besten Konditionen in Österreich? Wie sieht es mit der Verfügbarkeit und der Leistung der einzelnen Ladepunkte aus? Und welcher Ladestromanbieter kann durch attraktive Tarife sowie hohe Ladegeschwindigkeit überzeugen? Diese Fragen stehen im Mittelpunkt unseres großen Vergleichstests „HPC Ladenetz Österreich.“ Geprüft und begutachtet wurden mindestens drei Ladepunkte der neun größten Anbieter für Schnellladesäulen in Österreich.
Anbieter und Ladepunkte
Die Supercharger von Tesla wurden im Ergebnis jedoch nicht berücksichtigt, weil sie nicht an jedem Standort Zahlung per Debit- und Kreditkarte anbieten. Mit dem Testfahrzeug Volvo EX90 wurden mindestens drei Ladepunkte pro Anbieter angefahren und bewertet. Die Ladevorgänge wurden von einem niedrigen Ladestand aus gestartet und bei maximal 75 Prozent beendet. Die Analyse basiert zudem auf Informationen des Ladestellenverzeichnisses der E-Control, einer Initiative des Bundesministeriums für Innovation, Mobilität und Infrastruktur (ladestellen.at), das als wertvolle Datengrundlage zur Verfügbarkeit und Leistungsbewertung diente. Der Testzeitraum erstreckte sich von 14. bis 27. Mai 2026.
Kategorien und Bewertungskriterien
Um umfassende und verlässliche Bewertungen gewährleisten zu können, wurden Kategorien festgelegt. Neben „Durchschnittliche Nennleistung in Kilowatt (kW)“ und „Durchschnittlich gemessene maximale Ladeleistung (kW)“ wurde der „Abfall der Ladeleistung in Prozent (%)“ während des Ladevorgangs gemessen. Die „Anzahl der Ladepunkte“ pro Anbieter und deren Verteilung auf die neun Bundesländer waren von Bedeutung, wie auch die Ad-hoc-Preise pro Kilowattstunde (kWh), die vorhandenen Bezahlmöglichkeiten sowie Komfort und Lage der Ladestationen.
Gewichtung und Bewertung
Die Beurteilungen der Kategorien erfolgten prozentual im Vergleich zum besten Anbieter, der als Referenz die Höchstnote von 100 % erhielt. Die weiteren Anbieter wurden entsprechend abgestuft. Die Mindestbewertung liegt bei 40 %. Zwischenwerte wurden im Verhältnis zum besten Anbieter entsprechend angepasst. Bei Kostenkategorien wurde die Bewertung entsprechend invers vorgenommen: Der niedrigste Preis erhielt die höchste Bewertung. Dieser Ansatz garantiert, dass die Bewertung vergleichbar bleibt und die Unterschiede zwischen den Anbietern klar hervortreten.
Besonderheiten und Transparenz
Die Kategorien wie „Bewertung Durchschnittliche Nennleistung (kW)“ und „Bewertung Anzahl der Ladepunkte in Österreich“ spiegeln spezifische Aspekte der Ladeverfügbarkeit und Leistungsstabilität wider, welche aus dem Ladestellenverzeichnis der E-Control entnommen worden sind. Die Testtabellen präsentieren die Gesamtnoten sowie detaillierte Bewertungen in allen Kategorien, somit ist eine transparente und verständliche Übersicht der besten HPC-Ladenetzanbieter in Österreich gewährleistet. Die Redaktion von electricar hat den Test exklusiv und in jeder Sequenz unabhängig konzipiert, durchgeführt und abgeschlossen. Die Werte, die den Testtabellen zu entnehmen sind, bieten somit verlässliche Kennzahlen.
Quelle: ladestellen.at | Mai 2026
Fotos: electricar
Häufige Fragen zu HPC-Ladenetzen in Österreich
Wer ist Testsieger im HPC-Praxistest 2026?
OMV mit der Gesamtnote „Hervorragend“ (92,8 %).
Welches Ladenetz ist am günstigsten?
EVN ist Preis-Champion (Ad-hoc-Preis 0,66 €/kWh, Preis-Bewertung 100 %).
Welcher Anbieter hat das größte Ladenetz?
Smatrics EnBW mit 714 Ladepunkten.
Wie viele Anbieter wurden getestet?
9 Anbieter an je mindestens 3 HPC-Ladepunkten in ganz Österreich.
Wie wurde getestet?
Mit einem Volvo EX90 wurden im Mai 2026 reale Ladevorgänge gemessen (Leistung, Stabilität, Preis, Komfort); Netzdaten aus ladestellen.at (E-Control).



