DIE TESTER
Glasfaser-Internet im Benchmarktest 2026 | Österreich · Testdatum: 08.09.2026
KriteriumA1 (Testsieger)Magenta
SiegelSiegel (https://www.dietester.de/preise-lizenzen)Siegel (https://www.dietester.de/preise-lizenzen)
Zum Anbieterhttps://www.a1.net/https://www.magenta.at/
Ping – Durchschnitt (ms) – dietester.de4,06 ms10,96 ms
Ping – Durchschnitt (ms) – facebook.com4,14 ms10,16 ms
Ping – Durchschnitt (ms) – google.com16,27 ms13,48 ms
Ping – Durchschnitt (ms) – instagram.com4,11 ms10,99 ms
Ping – Durchschnitt (ms) – orf.at5,41 ms10,63 ms
Ping – Durchschnitt (ms) – Mittelwert6,8 ms11,24 ms
Ping – Minimum (ms) – dietester.de3,68 ms10,05 ms
Ping – Minimum (ms) – facebook.com3,77 ms9,46 ms
Ping – Minimum (ms) – google.com15,87 ms12,76 ms
Ping – Minimum (ms) – instagram.com3,73 ms10,31 ms
Ping – Minimum (ms) – orf.at3,67 ms8,58 ms
Ping – Minimum (ms) – Mittelwert6,15 ms10,23 ms
Ping – Maximum (ms) – dietester.de4,82 ms13,03 ms
Ping – Maximum (ms) – facebook.com4,91 ms11,95 ms
Ping – Maximum (ms) – google.com17,28 ms15,18 ms
Ping – Maximum (ms) – instagram.com4,85 ms12,78 ms
Ping – Maximum (ms) – orf.at17,71 ms23,58 ms
Ping – Maximum (ms) – Mittelwert9,92 ms15,3 ms
Speed – Anteil vom gebuchten Tarif (%) – Download (Durchschnitt)-2,00 %-18,88 %
Speed – Anteil vom gebuchten Tarif (%) – Download (Min)-18,51 %-27,11 %
Speed – Anteil vom gebuchten Tarif (%) – Download (Max)5,56 %-15,61 %
Speed – Anteil vom gebuchten Tarif (%) – Upload (Durchschnitt)12,46 %13,06 %
Speed – Anteil vom gebuchten Tarif (%) – Upload (Min)2,87 %-8,75 %
Speed – Anteil vom gebuchten Tarif (%) – Upload (Max)24,71 %31,77 %
Bewertung – Bewertung Ping – dietester.de100%40,0%
Bewertung – Bewertung Ping – facebook.com100%40,8%
Bewertung – Bewertung Ping – google.com82,9%100%
Bewertung – Bewertung Ping – instagram.com100%40,0%
Bewertung – Bewertung Ping – orf.at100%50,9%
Bewertung – Bewertung Ping (20%)96,6%54,3%
Bewertung – Bewertung Download (50%)100%82,8%
Bewertung – Bewertung Upload (30%)99,5%100%
Gesamtnote99,2%82,3%

Glasfaser-Internet im Benchmarktest 2026 | Österreich

2 Anbieter, 786.165 Einzelmessungen: Wie viel der gebuchten Bandbreite bei A1 und Magenta wirklich ankommt

Testsieger im Glasfaser-Benchmarktest 2026 für Österreich ist A1 mit 99,15 % („Hervorragend“). A1 liefert den besten Ping mit 6,80 ms im Mittel über 5 Zielserver und bleibt beim Download nur 2,00 % unter der gebuchten Bandbreite. Magenta erreicht 82,25 % („Sehr gut“), gewinnt die Upload-Wertung mit 100,00 %, liegt beim Download aber im Schnitt 18,88 % unter der vertraglich zugesagten Rate. Grundlage sind 786.165 Einzelmessungen in Testhaushalten zwischen Ende Mai und Anfang August 2026.

Test aktualisiert am: 8.9.2026

Dieser Test ist auch verfügbar auf dietester.at

Tester

Lukas Wenzel-Horner

Messgeräte

Mini-PCs in Testhaushalten

Messpunkte

786.165 Datensätze

Testzeitraum

Ende Mai bis August 2026; Auswertung: August 2026

Veröffentlichung

Smartphone Ausgabe 5/26

Testsieger

Ob Videokonferenz im Homeoffice, Streaming in 4K oder Online-Gaming: Ein Glasfaseranschluss soll das alles gleichzeitig und ohne Ruckler bewerkstelligen. Auf dem Papier versprechen die Tarife von A1 und Magenta hohe Bandbreiten. Was davon in den Wohnzimmern tatsächlich ankommt, entscheidet sich aber nicht im Datenblatt, sondern über Wochen hinweg, zu jeder Tageszeit und an ganz unterschiedlichen Standorten.

Genau dort haben wir gemessen. In Testhaushalten in ganz Österreich von Ende Mai bis Anfang August 2026 mit speziell eingerichteten Mini-PCs, die rund um die Uhr Ping, Download und Upload erfassten. Am Ende standen 786.165 Datensätze für die Auswertung bereit.

Bewertet wurde nicht die absolute Geschwindigkeit, sondern das Verhältnis zwischen gemessener und vertraglich zugesagter Leistung. Ein 250-Mbit/s-Anschluss, der konstant 250 Mbit/s liefert, schneidet damit gleich gut ab wie ein 600-Mbit/s-Anschluss, der seine 600 Mbit/s hält. Dazu kommt die Reaktionszeit zu fünf Zielservern, die im Alltag darüber entscheidet, wie flüssig sich Webseiten, Apps und Spiele anfühlen.

„Bewertet haben wir nicht, wer die größte Zahl im Tarifblatt stehen hat, sondern wer die versprochene Bandbreite auch liefert.“ Tester: Lukas Wenzel-Horner

Kontrolle in Echtzeit: Das von unserem Messpartner ROEMSYS entwickelte Dashboard bündelte während des gesamten Testzeitraums die ermittelten Messwerte aller Geräte. Lücken in den Daten oder ein ausgefallenes Messgerät wären so sofort aufgefallen. Foto: CDA Verlag GmbH

Reaktionszeit: A1 antwortet schneller

Der Ping beschreibt, wie lange ein Datenpaket vom Anschluss zum Zielserver und zurück braucht. Für Videotelefonie, Cloud-Gaming oder die Steuerung von Smart-Home-Geräten zählt hier jede Millisekunde. Gemessen wurde zu fünf Zielen: dietester.de, facebook.com, google.com, instagram.com und orf.at. Im Mittel über alle fünf Server lag A1 bei 6,80 ms, Magenta bei 11,24 ms. Bei vier der fünf Ziele antwortete A1 deutlich schneller, bei dietester.de, facebook.com und instagram.com in rund 4 ms gegenüber 10 bis 11 ms bei Magenta. Nur bei google.com drehte sich das Bild: Hier erreichte Magenta mit 13,48 ms den besseren Wert, A1 lag bei 16,27 ms.

Auch die besten und die schwächsten Messungen zeigen dasselbe Muster. Im Durchschnitt der jeweils kürzesten Reaktionszeiten kommt A1 auf 6,15 ms, Magenta auf 10,23 ms; bei den jeweils längsten liegt A1 bei 9,92 ms, Magenta bei 15,30 ms. Beide Netze bewegen sich damit in einem Bereich, in dem im Alltag keine spürbaren Verzögerungen entstehen, der Abstand zwischen den Anbietern bleibt aber über alle Messreihen hinweg bestehen. In der Ping-Wertung erreicht A1 96,57 %, Magenta 54,34 %.

Download: Wie viel vom Tarif kommt an?

Das wichtigste Kriterium, das zu 50 % in die Gesamtnote einfließt, ist der Download. Hier wird die Abweichung der gemessenen Geschwindigkeit von der gebuchten Maximalbandbreite bewertet. A1 lieferte im Durchschnitt aller Messungen 2,00 % weniger als die im Tarif angegebene Maximalgeschwindigkeit und kam damit sehr nah an den beworbenen „Bis zu“-Wert heran, während Magenta im Schnitt 18,88 % darunter lag.

Der Unterschied zieht sich durch alle Messreihen. In den besten Messungen lag A1 im Mittel 5,56 % über der gebuchten Bandbreite, Magenta blieb auch in seinen besten Phasen 15,61 % darunter. Bei den jeweils schwächsten Messungen fiel A1 um 18,51 % unter den Tarifwert, Magenta um 27,11 %. Für die Bewertung wird die tatsächlich erreichte Vertragsleistung der beiden Anbieter ins Verhältnis gesetzt: A1 erhält 100,00 %, Magenta 82,77 %.

Upload: Beide liefern mehr als versprochen

Beim Upload, der mit 30 % in die Wertung eingeht, liegen beide Anbieter über ihrer Vertragsrate. Magenta erreichte im Schnitt 13,06 % mehr als zugesagt, A1 12,46 %. Wer regelmäßig große Dateien in die Cloud lädt, Videos hochlädt oder selbst streamt, bekommt bei beiden Anbietern mehr Bandbreite, als der Tarif verspricht. Magenta sichert sich in dieser Disziplin mit 100,00 % die Bestwertung, A1 folgt mit 99,46 %.

Bevor es in die Testhaushalte ging: Alle Mini-PCs wurden einheitlich vorbereitet, damit jedes Gerät dieselben Messungen zu Ping, Download und Upload durchführt, rund um die Uhr und unabhängig davon, ob gerade jemand zu Hause ist. Foto: CDA Verlag GmbH

Gesamtwertung: A1 ist Testsieger

Der Telekommunikationsanbieter A1 erreicht 99,15 % und damit die Wertung "Hervorragend" und den Titel “Testsieger”. Magenta kommt auf 82,25 % und erhält die Wertung “Sehr gut”. Den Ausschlag geben die Reaktionszeiten und vor allem der Download, bei dem A1 fast exakt die gebuchte Bandbreite liefert.

Fazit

Beide Anbieter liefern in Österreich Glasfaser-Internet auf einem Niveau, bei dem Videokonferenzen, Streaming und Gaming ohne spürbare Verzögerungen möglich sind. A1 setzt sich mit kürzeren Reaktionszeiten und einem Download, der im Schnitt fast exakt der gebuchten Bandbreite entspricht, an die Spitze. Magenta hat den etwas stärkeren Upload, bleibt beim Download im Durchschnitt aber deutlich unter der vertraglich zugesagten Rate. Wer möglichst genau die Leistung bekommen will, die im Tarif steht, und auf niedrige Latenzen Wert legt, ist bei A1 richtig. Wer vor allem Daten hochlädt, findet bei beiden Anbietern mehr Bandbreite, als der Vertrag verspricht.

So haben wir getestet

Für den Test kamen kompakte Mini-PCs zum Einsatz, zu gleichen Teilen an Glasfaseranschlüssen von A1 und Magenta aufgeteilt. Die Geräte standen quer durch Österreich und erfassten von Ende Mai bis Anfang August 2026 kontinuierlich Messwerte, tagsüber, nachts, werktags und am Wochenende. Berücksichtigt wurden ausschließlich Anschlüsse mit einer Vertragsgeschwindigkeit ab 250 Mbit/s im Download; im Testfeld lagen die Tarife zwischen 250 und 600 Mbit/s im Download und zwischen 30 und 100 Mbit/s im Upload. Insgesamt flossen 786.165 Datensätze in die Auswertung ein.

Analysiert wurden drei Bereiche: der Ping als Reaktionszeit zu fünf Zielservern (dietester.de, facebook.com, google.com, instagram.com, orf.at) sowie Download und Upload jeweils als Verhältnis der gemessenen Geschwindigkeit zur vertraglich vereinbarten Bandbreite. In die Gesamtwertung gehen die Kriterien mit 20 % (Ping), 50 % (Download) und 30 % (Upload) ein.

Bei der Bewertung wird für jedes Kriterium der beste Wert als Bezugswert gesetzt, der andere Anbieter wird proportional dazu abgestuft. Beim Ping gilt das für jeden Zielserver einzeln, der Mindestwert je Server liegt bei 40 %; die Ping-Wertung ist der Mittelwert der fünf Server-Wertungen. Die drei Teilwertungen werden gewichtet zur Gesamtnote zusammengeführt.

Unser Messpartner

Die Technik hinter dem Test kommt von ROEMSYS, einer Marke der Schweizer LUKS Importe GmbH mit Sitz in Mühleberg im Kanton Bern. Das Unternehmen hat die Messboxen für die Testhaushalte bereitgestellt und das Dashboard entwickelt, über das wir die laufenden Messungen während des gesamten Testzeitraums verfolgen konnten. Die Messdaten wurden dabei nicht ins Ausland übertragen, sondern auf einem Server in Österreich gespeichert. Nach Ende des Testzeitraums hat ROEMSYS auch die Auswertung der Rohdaten übernommen, also die Verdichtung von 786.165 Einzelmessungen zu den Kennwerten für Ping, Download und Upload je Anbieter. Ansprechpartner auf Seiten von ROEMSYS ist Manuel Rösel, Vorsitzender der Geschäftsführung der LUKS Importe GmbH, der das Projekt von der Bereitstellung der Geräte bis zur Übergabe der Auswertung mit uns betreut hat. Die Bewertung der Ergebnisse, die Gewichtung der Kriterien und die Benotung der Anbieter erfolgen durch die Redaktion.

Häufige Fragen zum Glasfaser-Internet in Österreich

Wer ist Testsieger beim Glasfaser-Benchmarktest 2026 in Österreich? – A1 mit 99,15 % und der Wertung „Hervorragend“; Magenta folgt mit 82,25 % („Sehr gut“).

Wie viel von der gebuchten Bandbreite kommt tatsächlich an? – Im Download erreichte A1 im Schnitt 98,00 % der Tarifgeschwindigkeit, Magenta 81,12 %.

Welcher Anbieter hat den besseren Upload? – Magenta: 113,06 % der zugesagten Rate gegenüber 112,46 % bei A1; in der Wertung 100,00 % zu 99,46 %.

Wie schnell reagieren die beiden Netze? – Über 5 Zielserver gemittelt kommt A1 auf 6,80 ms Ping, Magenta auf 11,24 ms.

Wie wurde getestet? – Mini-PCs in Testhaushalten in ganz Österreich erfassten von Ende Mai bis Anfang August 2026 rund um die Uhr 786.165 Messwerte; gewertet wurden Ping (20 %), Download (50 %) und Upload (30 %).